Geschmiedet fürs Leben

Juwelier Stefan Oberleitner auf der Wilhelmstraße gilt nicht nur als Experte für Perlen und edle Uhren, er beweist auch große Expertise in der Beratung von Brautleuten und verblüfft mit tiefschürfenden Kenntnissen in Brauchtümer rund um das Thema Vermählung.

geschmiedete Ringe für das Ehepaar

»Es freut mich, dass Sie in den Bund der Ehe treten wollen, dazu möchte ich Ihnen ein paar Tipps zum Thema Trauringe geben. Sie hatten sicherlich beim Lesen des Wortes ›Bund‹ die Assoziation ›Altmodisch‹. Doch verbirgt sich dahinter der althergebrachte Begriff der Verbindung zweier Menschen, der bis heute seine Bedeutung hat. Dieser Bund wird seit dem 11. Jahrhundert mit dem Ringtausch, dem gegenseitigen Anstecken des Traurings, besiegelt. Davor trug die Frau den Ring als Zeichen des Verheiratet-Seins, was eher eine rechtskräftige Verpflichtung gegenüber dem Ehegatten symbolisierte, da Liebesheiraten selten waren.

Heute symbolisieren zwei gleichförmige Ringe das Treueversprechen zweier Menschen, die sich lieben. An welcher Hand der Ehering getragen wird, ist heute jedem selbst überlassen – früher war es in Nord- und Osteuropa und auch in Deutschland Sitte, ihn rechts zu tragen. In Amerika und als Ausnahme im Erzbistum Trier steckt er an der Linken. Die Wahl der Hand ist zwar heute frei, allerdings für die Auswahl der Ringe für uns Juweliere von Bedeutung. Denn nach wie vor geben wir uns die Hand mit rechts. Wenn sie hier Ihren Ehering tragen, ist es umso wichtiger, das sich die Ringe perfekt anschmiegen und nicht beim Händeschütteln auf die benachbarten Finger drücken. Wer seinen Ring links tragen mag, kann also großzügiger gestaltete Ringe wählen. Eines gilt es jedoch zu bedenken: Ein Trauring sollte den Träger ein Leben lang begleiten und eins mit ihm werden. Dazukommt, dass auch unsere Hände sich im Laufe der Jahre verändern. Sie werden stärker, besonders die Fingergelenke, und da ist es umso wichtiger, dass Trauringe ›mitwachsen‹ können und das gelingt mit schlichten Designs besser.

In unserem Atelier können Ihre Ringe dann unkompliziert in der Weite angepasst werden. Eine andere schöne Tradition ist die ›Morgengabe‹. Eigentlich eine finanzielle Zuwendung, die die Braut nach der Hochzeitsnacht bekam. Die Morgengabe wird heute oft am Hochzeitsmorgen, also vor dem Jawort, beidseitig getauscht: Etwas Persönliches, Kreatives oder Romantisches, gern in Form von Schmuck – Manschettenknöpfe, oder ein zweiter Beisteckring. Auch hierzu beraten wir Sie gern, damit die Überraschung auch wirklich gelingt.

 

Ihr Stefan Oberleitner«

 

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Juwelier Oberleitner

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